Ein Jahrzehnt

25.02.2023

Vor nunmehr zehn Jahren wurde der Bereich Bestattungen aus dem Traditionsbetrieb Schreinerei Kutscher herausgelöst. Sabine Kutscher führt seitdem den Betrieb zusammen mit ihrem Ehemann Stephan Degenkolbe in der sechsten Generation. Ein Jahr nach Geschäftsaufnahme wurden die Räume der alten Schreinerei in Erfelden, die zwischenzeitlich nach Goddelau umgezogen war, liebevoll umgebaut. Es entstand u.a. ein Abschiedsraum, in dem Angehörige sich nochmals in einem schönen Rahmen vom Verstorbenen verabschieden konnten.

Immer die Idee im Fokus würdevoll arbeiten zu können, wurde alsbald ein Bestattungsfahrzeug angeschafft, das nicht ein umgebauter Transporter ist, sondern als Limousine mit dezenter Fensterbeleuchtung den würdevollen Transport gewährleistet.

Weil immer mehr Angehörige dem Unternehmen das Vertrauen geschenkt haben, wurden die Räume zu klein, weshalb die Entscheidung getroffen wurde, ein Bestattungshaus zu bauen. Die Grundstückssuche erwies sich als schwierig, aber mit Hilfe der Stadt Riedstadt wurde dann in der Römerstraße in Goddelau ein Grundstück gefunden. Die Planung des Gebäudes und des Außenbereiches wurde von Sabine Kutscher selbst vorgenommen. So war es wichtig, dass es optimale Wege im Haus gibt und dass die Räume lichtdurchflutet und ansprechend gestaltet sind. Auch der Gartenbereich sollte zum Verweilen einladen. Es entstand das „Haus des Abschieds“.

Am 03.11.2019 war es dann so weit, mit der Eröffnungsfeier und gleichzeitigem Tag der offenen Tür mit über 300 Gästen wurde der Betrieb in Goddelau aufgenommen.

Die Corona-Zeit verhinderte leider geplante Veranstaltungen im neuen Gebäude. Themengebiete wie Patientenverfügung, Erbrecht, Testamentsgestaltung und weitere mussten auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Sabine Kutscher: „wir sind dankbar für die vergangenen zehn Jahre und das uns entgegengebrachte Vertrauen und wir freuen uns auf die nächsten Jahre.“

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